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Osteoporose ist eine systemische Erkrankung des Skeletts. Sie ist gekennzeichnet durch eine erniedrigte Knochenmasse und eine Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes. Die Folge ist eine Zunahme der Brüchigkeit und eine vermehrte Anfälligkeit für Frakturen. Diese besonders im höheren Lebensalter auftretende Erkrankung ist zum Teil genetisch bedingt, also familiär gehäuft, zum Teil durch verschiedene Krankheiten, langjährige Cortison- oder Marcumar-Einnahme, Alkohol und Nikotin, Schilddrüsenfehlfunktion, Mangel an körperlicher Bewegung bzw. Belastung, kalziumarme Ernährung oder andere Ursachen hervorgerufen. Sie führt zu einer Veränderung des Knochenstoffwechsels, verbunden mit übermäßigem Knochenabbau.
Seit November 2002 steht in meiner Praxis die so genannte DXA-Methode zur Knochendichtemessung zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um die zuverlässigste zur Zeit zur Verfügung stehende Methode, die als einzige vom Dachverband für Osteologie in seinen neuen Leitlinien empfohlen wird.
Die Osteodensitometrie wird an der Wirbelsäule und am Hüftgelenk durchgeführt. An diesen Messorten gibt es einen hohen Anteil an mechanisch tragendem Knochen. Der Patient liegt auf einer bequem gepolsterten Liege und wird automatisch an Lendenwirbelsäule und Hüftgelenk vermessen.
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