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Osteologe dürfen sich diejenigen Ärzte aufs Praxisschild schreiben, die eine spezielle Weiterbildung über Knochenerkrankungen absolviert und ihre Kenntnisse durch Prüfungen nachgewiesen haben. „Osteologe DVO“ steht dann unter der Bezeichnung Facharzt für Orthopädie und zeigt jedem Patienten, dass er es hier mit einem Orthopäden zu tun hat, der sich besonders intensiv um Knochenerkrankungen kümmert. Die Abkürzung DVO steht für den Dachverband Osteologie. Der DVO ist der Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Gruppierungen, die sich mit Knochenerkrankungen beschäftigen, und hat die Ausbildung der Osteologen übernommen.
Nicht zu verwechseln ist der Osteologe mit dem Osteopathen. So nennen sich Therapeuten, meistens Physiotherapeuten, die eine Zusatzausbildung in einer speziellen Form der manuellen Behandlung absolviert haben.
Wichtig zu wissen: Ein Osteopath muss kein Arzt sein, ein Osteologe hingegen auf jeden Fall! Denn die Zusatzbezeichnung Osteologie kann nur erwerben, wer zuvor bereits Facharzt für Orthopädie oder Facharzt für Innere Medizin ist.
Osteologen arbeiten entweder als niedergelassene Ärzte in der Praxis oder in Kliniken, in denen Patienten mit Knochenerkrankungen behandelt werden.
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